Jetzt nicht zu sehr aufregen, nur nicht das Gesicht verlieren: Denn Google zieht sich nicht aus China zurück. Die dortigen Mitarbeiter verkaufen weiter Online-Werbung, die Entwicklungsabteilung forscht. Nur die Suchmaschine zieht nach Hongkong um, weshalb Google irgendwie sein Versprechen einlöst, auf die Zensur durch die chinesischen Behörden zu reagieren. Den Bürgern bringt das nichts. Jetzt filtert eben nicht mehr Google im vorauseilenden Gehorsam die Suchergebnisse; diese Arbeit erledigen die Zensoren nun selbst.
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Bei den deutschen Internetnutzern hat es offenbar noch nicht “Bing” gemacht. Die vor rund sechs Monaten gestartete Suchmaschine des Google-Rivalen Microsoft stößt auf deutliche Kritik. Dies hat eine Studie der Agentur Liquid Campaign im Auftrag der Performance-Marketing-Agentur E-Professional ergeben. Hierfür wurden im September mehr als 3000 Beiträge auf rund 1000 Social-Media-Quellen untersucht – angefangen bei Basicthinking.de bis hin zu Twitter.
Wie die Auswertung zeigt, sind die User der Meinung, dass die Qualität der Suchergebnisse von Bing noch verbesserungswürdig ist. Ein Hauptkritikpunkt ist die geringere Auswahl an Suchergebnissen. Die Treffer seien zwar nahezu spamfrei, aber suche man etwa nach aktuellen politischen Themen, seien kaum News zu finden.
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Google hat seinen Musik-Dienst, über den vor wenigen Tagen bereits berichtet wurde, nun offiziell vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine direkt in die normale Google-Suche integrierte Musiksuche, eine gezielte Suche ist unter google.com/landing/music möglich. Google möchte damit ein einfacheres und schnelles Auffinden von Musiktiteln ermöglichen. Beide Funktionen sind vorerst Anwendern in den USA vorbehalten. Wann diese auch hierzulande verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt.
Google-Nutzer erhalten bei einer Suchanfrage, die Songs in den Ergebnissen beinhaltet, Links zu Hörproben und Streams sowie die Möglichkeit, die Titel auch als Download zu kaufen. Google nutzt hierzu die Angebote von Lala und dem mittlerweile zu MySpace gehörenden iLike. Darüber hinaus wird auf die entsprechenden Seiten bei Pandora, imeem und Rhapsody verwiesen.
Anfang Juni ging Bing, die neue Suchmaschine des Softwareriesen Microsoft an den Start. In Deutschland sahen die Marktforscher von Nielsen Bing aus dem Stand heraus auf Platz vier. In einem Interview mit dem “Focus” gab Microsoft-Chef Steve Balmer bekannt, dass Bing schneller wachsen solle als geplant.
“Irgendwann” wird Bing Google ablösen
“Noch steht eine andere Marke für Online-Suche. Aber irgendwann – wir gewinnen Marktanteile – wird es Bing sein”, so Balmer. Damit bläst der Microsoft-Chef unverhohlen auch öffentlich zum Angriff auf Google. Der Internetkonzern hat jedoch in vielen Ländern einen großen Vorsprung vor der Suchmaschinenkonkurrenz von Microsoft & Co. Den genauen Marktanteil von Bing wollte Balmer gegenüber dem “Focus” nicht nennen. Gelassen sieht der Amerikaner dem Start des neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 7 am 22. Oktober entgegen. Sein Unternehmen werde mit Windows 7 den hohen Marktanteil des Windows-Betriebssystems in Deutschland bei Notebooks und PCs noch weiter steigern.
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Anker-Links führen Nutzer gezielt zu relevanten Abschnitten einer Webseite
Google will Nutzer seiner Suche schneller zu den relevanten Teilen einer Website führen und hat dazu die sogenannten “Search Snippets” erweitert. Die kurzen Texte in den Suchergebnissen verfügen über neue Funktionen.
Die Google-Suche wertet die Gliederung einer Website aus, um Nutzer gezielt zu den relevanten Teilen einer Seite zu führen. So tauchen in den Suchergebnissen Zwischenüberschriften auf, die sich auf einer Seite finden und über Anker ansteuerbar sind. Die entsprechenden Links in Google-Suchergebnissen nutzen diese Anker, so dass Nutzer direkt im richtigen Abschnitt der jeweiligen Webseite landen.
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