Carol Bartz glaubt, dass Google ein Problem bekommt, wenn es sein Geschäftsmodell nicht erweitert. Der Konkurrent müsse „weit mehr tun als nur die Suche“.
Das sagte die Chefin des US-Internetportals Yahoo gegenüber BBC News. Sie schlug dem Rivalen vor, er solle jedes Jahr um die Unternehmensgröße von Yahoo wachsen. Carol Bartz kommentierte mit diesen Aussagen die Frage, ob das von 200 Millionen Nutzern pro Monat besuchte Yahoo-Netzwerk aus Webseiten und Diensten ein genau bestimmtes Markenbild habe.

Der Ton im Streit zwischen Google und China um die im Dezember entdeckten Hack-Attacken wird immer schärfer. Gerüchten zufolge könnte Google heute den Rückzug aus China antreten.
Der Streit um Googles Anwesenheit auf dem chinesischen Online-Markt verschärft sich weiter. Mehrere staatliche chinesische Medien warfen dem Suchmaschinisten am Wochenende vor, eng mit amerikanischen Geheimdiensten zusammenzuarbeiten und im Grunde nichts anderes als der verlängerte Arm der US-Regierung zu sein. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua verstärkte das Trommelfeuer und ließ verbreiten, China akzeptiere die Politik von Google nicht, Zensurvorwürfe entbehrten jeder Grundlage und seien eine “bösartige Lüge”.
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Technologien verschmelzen immer weiter miteinander. Und so liegt es sicherlich auf der Hand, dass auch das gute alte Fernsehen wie wir es seit Jahrzehnten kennen immer enger mit dem Internet interagiert. Hauptakteure sind auch in diesem Marktsegment Google und Apple. Erst in dieser Woche zeigte die New York Times auf dass Google daran arbeite, eine neue Generation von TV-Geräten auf den Markt zu bringen. Diese sollen in Verbindung mit einer Set-Top-Box auf dem eigentlich für Mobiltelefone konzipierten Betriebssystem Android basieren. Zur Realisierung dieser Pläne hat sich Google namhafte Partner gesucht, die mit an der Idee vom Google TV basteln: Sony ist ebenso mit von der Partie wie Intel. Und auch Logitech International gehört zum Kreis der Ideengeber. Mit Google TV will der Suchmaschinengigant insbesondere TV-Nutzer dazu bewegen, Web-Anwendungen wie Twitter auf den Fernseher zu nutzen. Gleichzeitig will Google Softwareprogrammierer überzeugen, Anwendungen für Google TV zu entwickeln. Wann Google TV auf den Markt kommen soll, steht allerdings noch nicht fest.
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Die Europäische Kommission hat eine Untersuchung des Suchmaschinenbetreibers Google eingeleitet. Drei Unternehmen hatten Beschwerden eingereicht, die sich gegen die Suche richten, darunter der Konkurrent Microsoft.
Wettbewerbsbedenken wurden vom britischen Preisvergleich Foundem, von der französischen Justizsuchmaschine ejustice.fr sowie der Microsoft-Tochter Ciao geäußert. Die ersten beiden Unternehmen fühlen sich beim Ranking ihrer Websites durch die Google-Algorithmen benachteiligt. Sie fürchten, dass ihre Suchangebote von Google als Konkurrenz betrachtet werden und deshalb bei der Suche benachteiligt werden.
Mit Ciao hatte sich Google in der Vergangenheit nach eigenen Angaben gut verstanden, schließlich nutzten die Betreiber das Werbeprogramm AdSense. Nach der Übernahme durch Microsoft wurden die Vertragsbedingungen häufig kritisiert. Zuerst wurden diese Beschwerden beim deutschen Bundeskartellamt geäußert, später gelangten sie dann auch zur EU-Kommission.


Dass Facebook, Google und Twitter in den Ranglisten der am schnellsten wachsenden Internetunternehmen oben stehen, ist am Ende des Jahres 2009 keine Überraschung. Die drei Unternehmen sind die Schrittmacher im Web: Facebook als führendes soziales Netzwerk, Google als Internet-Plattform und nicht mehr „nur” Suchmaschine und Twitter als Erfinder des Echtzeit-Internets stehen maßgeblich für die großen Trends im Internet.
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Medienmogul Rupert Murdoch will Bing mit Informationen füttern und so Google abhängen. Wir gingen auf die Suche nach der findigsten der zwei Suchmaschinen.
Stolze 1,79 Euro pro Minute kostet ein Anruf bei der telefonischen Auskunft. Die gleichen Informationen findet man im Internet bei Google meist gratis.
Also – nicht so ganz gratis. Denn Sie bezahlen dort, wie beim Privatfernsehen, mit Ihrer Aufmerksamkeit. Google lebt vom Verkauf von Anzeigen, die jeweils passend zum Suchbegriff eingeblendet werden. Über eine Milliarde Euro Gewinn hat Google damit in den letzten drei Monaten erwirtschaftet – und das trotz weltweiter Wirtschaftskrise. Deshalb suchen auch andere Firmen nach dem Google-Geheimnis für Mega-Gewinne und finden dabei die Suche selbst.
Vereinter Groll auf den Giganten
New York – Als Microsoft-Chef Steve Ballmer vor fünf Jahren erfuhr, dass einer seiner leitenden Ingenieure die Firma verlassen will, wollte er nur eines von ihm wissen: Geht er zu Google? Der Mann bejahte kleinlaut, wohlwissend, dass dies seinen Chef nicht eben glücklich stimmen würde. Doch auf das, was dann kam, war er nicht vorbereitet. Ballmer packte einen Stuhl, feuerte ihn gegen die Wand und erging sich in einer Tirade auf Google, die sich gewaschen hatte. “Dieser verdammte Eric Schmidt ist ein verdammtes Weichei. Ich werde ihn lebendig auffressen. Google ist keine Firma, das ist ein Kartenhaus.”
Bei den deutschen Internetnutzern hat es offenbar noch nicht “Bing” gemacht. Die vor rund sechs Monaten gestartete Suchmaschine des Google-Rivalen Microsoft stößt auf deutliche Kritik. Dies hat eine Studie der Agentur Liquid Campaign im Auftrag der Performance-Marketing-Agentur E-Professional ergeben. Hierfür wurden im September mehr als 3000 Beiträge auf rund 1000 Social-Media-Quellen untersucht – angefangen bei Basicthinking.de bis hin zu Twitter.
Wie die Auswertung zeigt, sind die User der Meinung, dass die Qualität der Suchergebnisse von Bing noch verbesserungswürdig ist. Ein Hauptkritikpunkt ist die geringere Auswahl an Suchergebnissen. Die Treffer seien zwar nahezu spamfrei, aber suche man etwa nach aktuellen politischen Themen, seien kaum News zu finden.
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Mit einer neuen Funktion will das zum Google-Konzern gehörende Videoportal YouTube den sogenannten Bürgerjournalismus fördern. Jeder kann bei „YouTube Direct“ Filme und Fotos auf Nachrichten-Seiten im Internet zur Verfügung stellen.

Das Ganze funktioniert relativ simpel: Wer eine Internetseite betreibt, kann ab sofort andere Menschen dazu einladen, Fotos oder Videos von einem Ereignis auf der Seite anzubieten. Bevor die Bilder und Filme tatsächlich online zu sehen sind, kann der Betreiber der Seite entscheiden, ob er das Material akzeptiert oder nicht. Erst dann erfolgt die Veröffentlichung, und zwar parallel auf der Seite und bei YouTube. Gleichzeitig wird auf YouTube ein Verweis angebracht, der wiederum zu der Internetseite, für die das Video/Foto ursprünglich gedacht war, führt. So lenkt YouTube unter Umständen Besucher auf die Internetseite, die wiederum hierdurch an Popularität gewinnt.
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Das Gerangel um das VoIP-Startup-Unternehmen Gizmo5 ist entschieden, berichtet Techcrunch. Neuer Besitzer des OpenSky-Anbieters soll Google sein, der Internetgigant mache damit unter anderem Pläne von Skype zunichte. Für rund 30 Millionen US-Dollar soll Google den Internet-Telefon-Dienst erworben haben, letzte Einschätzungen gingen von einem Wert von bis zu 50 Millionen Dollar aus. Skype hätte Gizmo5 brauchen können, um die Entwicklung eines Session Initiation Protocol (SIP) für Peer-to-peer-Verbindungen voranzutreiben.
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